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21.09.2017, 10:52 Uhr
Johanniter im Weserbergland leisten Großes
Gemeinsam mit Michael Vietz im Gespräch mit Sebastian Multhoff
Das Angebot in der Region der Johanniter ist umfangreich: von Flüchtlingshilfe, Betriebskindergärten über Rettungseinsätze, Rettungsdienstschulen bis hin zu einer Rettungshundestaffel und Hausnotrufen.
Außerdem betreiben die Johanniter an drei Schulen Schulsanitätsdienste. Die Johanniter leisten Beachtliches: 1.400 Einsätze werden pro Jahr von hiesigen Rettungswagen geleistet – Tendenz steigend. 57 Hauptamtliche und 90 Ehrenamtliche, die von rund 1800 Fördervereinsmitglieder unterstützt werden, bewältigen diese Aufgabe. In Kooperation mit lokalen Unternehmen unterhalten die Johanniter den Kindergarten „Grashüpfer“. Die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf ist mittlerweile ein wichtiger Standortfaktor für die Wirtschaft und entscheidend für Familien und Alleinerziehende.

Zu einem wirklich attraktiven Angebot gehört auch die Beitragsfreiheit für Kindergärten. Bisher erstattet das Land Niedersachsen lediglich die Kosten für eine fünfstündige Betreuung. Dank zusätzlicher Bundesmittel gibt es jetzt eine personelle Verstärkung.

Eine wirkliche Offensive im Bereich Kinderbetreuung und Beitragsfreiheit muss aber darüber hinausgehen. Deshalb wird eine CDU geführte Landesregierung für eine umfassende Beitragsfreiheit aber auch für eine dritte pädagogische Kraft sorgen.

Der Fachkräftemangel macht auch vor den Johannitern nicht halt. Leider fehlt auch in dem Bereich der Erzieher und Sozialassistenzen der Nachwuchs.  In Holzminden besteht eine große Chance für die Ausbildung zu Pflege- und Erziehungsberufen mit großem Praxisbezug durch die Berufsbildende Schule und die HAWK. Junge Menschen aus der Region sollten in Zukunft zu Sozialassistenten und Erziehern ausgebildet werden und darauf aufbauende Studienangebote erhalten. Sebastian Multhoff leistet mit seinem Team Großes. Allen gebührt Anerkennung und politische Unterstützung.