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Helmut Duntemann liebt Miniaturen. Einmal im Jahr stellt er sie auf einen langen Tisch. Exakt ausgerichtet stehen im Miniformat 1:87 Fahrzeuge der Bundeswehr, der US Army, der British Army und des Österreichischen und Schweizer Bundesheeres in sorgfältig angeordneten Gruppen beieinander. Denn Helmut Duntemann ist Stabsfeldwebel bei der Bundeswehr. Da ordnet sich auch das Modellbau-Hobby wie von selbst der Dienstauffassung unter.
Der Reiz, sich die kleinen Kunstwerke näher anzuschauen, wird durch ein überdimensioniertes Schild gebremst. "Modelle bitte nicht berühren", steht da unmissverständlich zu lesen. Schade, dass der Schöpfer all dieser Militärfahrzeuge nicht hinter dem Tisch steht. Man hätte so gern mit ihm geredet. Geredet über sein Hobby, geredet über Modellbauausstellungen, geredet über sein Engagement für die Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe.
Doch Helmut Duntemann hat anderes im Kopf. Wer durch das Tor der Medem-Kaserne auf die Ausstellungsfläche der 9. Modellbauausstellung zugeht - exakt gegrüßt von einem Wachsoldaten, der sieht, da ist nicht nur ein Organisationstalent am Werk gewesen, da steckt auch viel Arbeit drin. Und die endet eigentlich niemals. Zumindest so lange nicht, wie Helmut Duntemann sich auf diese Art und Weise für die Deutsche KinderKrebshilfe engagiert.  Das soll er noch möglichst lange tun, meinte Minister Uwe Schünemann MdL anlässlich der offiziellen Eröffnungsfeier, denn "mit Herrn Duntemann und der Stiftung Deutsche Krebshilfe haben sich zwei gefunden, die zusammenpassen. So ist Ehrenamt nicht nur anstrengend, sondern es macht Spaß, es befriedigt, es ist erfolgreich."
Weitere Informationen finden Sie unter www.dkkh-holzminden.de (08/07)
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