Fotos von der Sommertour 2007

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Vom 13. bis 24. August war Uwe Schünemann auf Sommertour im Wahlkreis unterwegs.

 

Mettwurstschnittchen in Meinbrexen, Gulaschsuppe in Fürstenberg, Waffeln in Boffzen, Butterkuchen und Räucheraal in Polle, Jägerschnitzel in Bodenwerder - Manfred Bues, Hans Ehrecke und Friedrich-Wilhelm Schmidt mussten sich keine Sorgen um das körperliche Wohlbefinden des Ministers und seiner Begleitung machen. Die drei Organisatoren an der Weserroute der Sommertour 2007 von Uwe Schünemann hatten in das Besuchsprogramm geschickt genügend bodenständige Verpflegungsstationen eingeflochten.

 

 

Abwechslungsreich wie die regionalen Köstlichkeiten war das gesamte Programm der Radtour durch den Landkreis Holzminden. Zunächst ging es an der Weser entlang: Rittergut Meinbrexen, Sollingglas Derental, Mittelalterdorf Bokenrode, Glashütte Noelle & von Campe, Müller Treppenbau, Laienspielschar Polle, Campingplatz Polle, Ölmühle Ottenstein, Heißmangel Atalay, Kalkwerk Hehlen, Spedition und Fahrzeugbau Schäfer, Weserkant, Marktplatz Bodenwerder und Rigips.

 

Nach einem Abstecher in den Raum Alfeld beim Weltkulturerbe Fagus-Werke und einigen kleineren Unternehmen ging es nach Delligsen, wo das weltbekannte Unternehmen "Bornemann Werkzeugtechnik" auf dem Besuchsplan stand. In Bevern, Eschershausen und Stadtoldendorf lagen an der dritten Route: symotion, Schloß Bevern, Mineralwasserfreibad Eschershausen, Raabemuseum, Gutshof Wickensen, Freizeitpark Mammut, Milcherzeugungsbetrieb Hesenkamp, Lönskrug, altes Backhaus und Museum Hellental, Solling Fun Park Merxhausen, Feuerwehrstützpunkt Stadtoldendorf, Marktplatz Stadtoldendorf. Joachim Müller, Heinrich Heppner und Hans-Dieter Steenbock hatten eingeladen und alles perfekt organisiert.

 

"Ich kenne fast jeden Winkel im Landkreis und die Leute kennen mich. Trotzdem ist es gut, immer mal wieder vorbeizuschauen. In diesem Jahr hat meine Familie die Sommerferien ganz zu Hause verbracht. Da habe ich trotz einer Reihe von dienstlichen Terminen, Zeit für eine Sommertour gefunden. Zeit, ein paar neue Wege kennen zu lernen."

 

Dazu war durchaus Gelegenheit: So wurden ihm vorgestellt: Neue Wege, ein ehemaliges Rittergut oder einen Gutshof zu bewirtschaften, neue Wege, ein ehemaliges Kasernengelände zu nutzen, neue Wege, alternative Energieträger zu gewinnen, neue Wege, Langzeitarbeitslosen eine Chance am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Was neue Wege in der Bildung und Erziehung unserer Kinder angeht, konnte sich der Minister in zwei Kindergärten in Stadtoldendorf, einem in Boffzen, Heinade und Delligsen anschaulich machen lassen. In Delligsen bekam er sogar Gelegenheit, mit sämtlichen Leiterinnen der Einheitsgemeinde und Vertretern der Träger - auf Kinderstühlchen sitzend – aktuelle Fragen zu diskutieren.

 

Klang hier vieles sehr ermutigend, so war eine Anmerkung zur beruflichen Ausbildung ziemlich ernüchternd. "Wir würden gern einen Ausbildungsplatz "Glaser" besetzen, finden aber keinen geeigneten Bewerber" sagt der Inhaber von Sollingglas in Derental resignierend. Dabei zeigt er durchaus einiges Verständnis, wenn er an die Probleme denkt, die sich im ländlichen Raum bei der dualen Ausbildung ergeben. Erfrischend dagegen, wenn bei Müller Treppenbau eine junge Frau zum Tischler ausgebildet wird und der Chef sagt: "Mädchen sind gut. Die sind weiter als Jungs in dem Alter."

 

Erfrischend im wahrsten Sinne des Wortes ist die ehrenamtliche Tätigkeit im Mineralwasserfreibad in Eschershausen. Frisch und munter die Laienspielschar Polle, die gerade vor der Premiere ihres neuen Stückes "Die Drachentorte" steht.

 

Nicht mehr jung, aber putzmunter ist ein Ehepaar aus Heilbronn, das im Lönskurg in Hellental seine Goldene Hochzeit feiert und sich über die spontanen Glückwunsche des Minister und seiner Begleiter freut. Ortsheimatpfleger Dr. Klaus A. E. Weber lächelt dazu zufrieden. So stellt er sich Tourismusförderung vor.

 

Fazit von Uwe Schünemann lautet: "Die Sicht vom Fahrradsattel aus auf das Land und die verdichteten, vielfältigen Eindrücke sind ganz andere Erfahrungen, als man sie üblicherweise macht. Wenn man innerhalb von ein paar Tagen an fünf, sechs ganz unterschiedlichen Stellen hört und sieht, hier wird investiert, hier wird flexibel auf den Markt reagiert, dann bekommt man Vertrauen in die wirtschaftliche Zukunft unseres Landkreises. Wenn man dann noch eine allgemein gute Stimmung bei den Menschen registrieren kann, dann sind die fröhlichen Kinder in unseren Kindergärten längst nicht mehr allein das letzte Fünkchen Hoffnung in unserem demographischen Wandel."


Sehen Sie die Fotos der Tourstationen.

 

Uwe Schünemann MdL

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