Andrej Block ist angekommen - immer und überall

 

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Andrej Block bei der Ehrung durch Ministerpräsident Wulff und dem Minister für Inneres Uwe Schünemann
Andrej Block lacht gern, obwohl ihm vieles begegnet, worüber er gar nicht lachen kann. Am 25. August 2007 hatte er aber allen Grund zu lachen. Niedersachsens Ministerpräsident, Christian Wulff MdL, und der Minister für Inneres und Sport, Uwe Schünemann MdL, zeichneten ihn für seine beispielhaften Integrationsleistungen aus.

Der Rahmen in der Niedersachsenhalle in Hannover war feierlich und mit ihm standen noch weitere 14 Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler in der Reihe. "Angekommen" heißt das Projekt der Aussiedlerbeauftragen der CDU-Landtagsfraktion, Christa Lorberg MdL, bei dem inzwischen 48 Spätaussiedler vorgestellt und geehrt wurden. Andrej Block war nach dem Start von vor vier Jahren der erste aus dem Landkreis Holzminden. Andrej Block ist in Kirgisien geboren und kam 1990 nach Deutschland. Nachdem er zunächst als Zimmermann gearbeitet hatte, entdeckte der tiefreligiöse Mann seine Liebe zur Theologie und Sozialarbeit. Er legte Hammer und Säge zur Seite und holte sich an der Theologischen Fachschule in Lemgo und der Freien Theologischen Akademie Gießen das Rüstzeug für eine jetzige Tätigkeit als Sozialberater mit dem Schwerpunkt Migrationssozialarbeit. Ehrenamtlich setzt er dieses Wissen auch noch mit großem Engagement in der Freikirchlichen Gemeinde Baptisten in Stadtoldendorf ein.

Kompetenz und Eigeninitiative bescheinigen ihm alle, die ihn kennen. Vor allem aber seine herzliche und offene Art hat ihn zu einem allseits beliebten Menschen gemacht. Andre Block kommt an - immer und überall. "Es kann nicht jeder ein Andrej Block sein, aber als Vorbild kann man ihn schon sehen", sagt Uwe Schünemann. Deshalb habe er ihn zur Ehrung vorgeschlagen. Foto: Steffen Preugschat

 

Uwe Schünemann MdL

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