Schutzhütte für die Heyener Dorfgemeinschaft in 72 Stunden

Es war zwar nicht die Hölle, aber den ehemaligen Melkschuppen im Teufelspfuhl in Heyen noch als Wanderschutzhütte zu bezeichnen, hat sich zuletzt in Heyen niemand mehr getraut. Nach Ende der vierten 72-Stunden-Aktion der Heyener Landjugend vom 12.-16. Juli 2007 sieht es nun ganz anders aus.
Nachdem am Donnerstag, dem 12. Juli 2007, die Aufgabe vom "Agenten" Michael Zieseniß (Ortsbürgermeister von Heyen) gestellt war, ging die Jugendgruppe ohne zu zögern und mit großem Elan sofort an die Arbeit. Wer den Rest des Gebäudes kannte, brauchte schon viel Phantasie und Mut, als es hieß: "Eure Aufgabe ist es, die bestehende Schutz- und Wanderhütte im Teufelspfuhl in der Gemarkung Heyen instand zu setzen und zu gestalten. Die Hütte sollte gemütlich und einladend werden . . . " Schon bis hier hin war das Projekt eine große Herausforderung. Der Agent hatte aber noch einiges mehr angedacht, was für die "Gemütlichkeit" so wünschenswert wäre.

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Fotos: Andeas Damrau, Fabian Tiller.

Es hat geklappt! Mit einem furiosen Finale konnten am Sonntagabend unter großer Anteilnahme der Dorfgemeinschaft der Erfolg und das neue Schmuckstück gefeiert werden. Eigentlich müsste der Teufelspfuhl nun umbenannt werden. Irgendwas mit "Himmel" oder neudeutsch "Wellness" wäre jetzt angebracht.

"Dieses erfolgreich abgeschlossene Projekt zeigt ganz deutlich, wie motiviert die Landjugend für das Gemeinwohl arbeitet", zollte der CDU-Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann speziell der Ortsgruppe Heyen ein großes Lob. Unermüdlich hätten die jungen Leute unter der Leitung ihrer Vorsitzenden Gesa Diekmann bis zur Erschöpfung gearbeitet. Der ehrenamtliche Einsatz zeige, dass auch die heutige Jugend sich sehr wohl für das Allgemeinwohl interessiert und auch engagiert.

Wer mehr über die 72-Stunden-Aktion der Niedersächsischen Landjugend wissen möchte:
www.nlj.de
www.lj-heyen.de

 

Uwe Schünemann MdL

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