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Verteidigungsminister Franz-Josef Jung bringt zehn Millionen Euro an die Weser |
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Mit Schreiben vom 19. Februar teilte der der Verteidigungsminister mit, dass der Maßnahmen-
katalog für Holzminden aktualisiert wurde und die Sanierung des Gebäudes 2 gegenüber der Ursprungsplanung von Mitte 2011 auf Ende 2009 vorgezogen wird. Schünemann: "Darüber freue ich mich ganz besonders. Wieder konnte ein entscheidender Beitrag zur Standortsicherheit geschaffen werden. Ich werde mich selbstverständlich auch weiterhin für unseren ländlichen Raum einsetzen. Man muss schon an Türen klopfen, wenn man gehört werden möchte. Meine Unterstützung für meinen Heimatkreis endet für mich nicht an der Landesgrenze."
Zehn Millionen Euro aus den Sonderprogramm des Bundes stehen ab sofort für die Modernisierung der Medem-kaserne in Holzminden zur Verfügung. Damit reagiert der Bund auf einen vom Wehrbeauftragten Reinhold Robbe im vergangenen Jahr vorgelegten Bericht. Darin hatte Robbe auf einen desolaten Zustand bei viele Kasernen in Westdeutschland hingewiesen. 645 Millionen Euro beträgt die Gesamtsumme. Zehn Millionen Euro davon gehen jetzt in den Standort Holzminden in den nächsten Jahren.
In Holzminden wird in den 1913 gegründeten Standort seit 2007 kräftig investiert. Im letzten Jahr waren es unter anderem zwei Millionen Euro für ein neues Gemeinschaftsgebäude. In diesem Jahr sind zwei Millionen Euro für die Modernisierung der sanitären Anlagen und für Wärmedämmungsmaßnahmen fest eingplant. Die Bereitstellung der zehn Millionen Euro aus dem Sonderprogramm schließt eine Finanzierunglücke für die Gesamtsanierung und Modernisierung.
Bei der Modernisierung geht es zum Beispiel darum, dass zukünftig nicht mehr zwölf, sondern "nur" noch vier Soldaten sich ein Zimmer teilen. Außerdem soll Soldaten, die sich vor Auslandseinsätzen zuvor einem speziellen Training in Holzminden unterziehen, eine problemlose Eingliederung ermöglicht werden. |