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Mit der Feststellung „Doping im Leistungssport zerstört grundlegende Werte des Sports“, hat der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Uwe Schünemann MdL, anlässlich der Verleihung der Niedersächsischen Sportmedaille 2007 an drei Sportler, vier Ehrenamtliche und vier Sportvereine klar Position bezogen.
In Bezug auf die aktuellen Dopingaffären fordert der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Uwe Schünemann MdL, Sportler, Trainer, Betreuer und Ärzte auf, das Kartell des Schweigens zu brechen. „Wir müssen uns darüber klar sein, dass Doping im Leistungssport grundlegende Werte des Sports zerstört. Dopende Sportler gefährden nicht nur in erheblichem Maße ihre eigene Gesundheit, sie sind auch die falschen Vorbilder für Kinder und Jugendliche.“ Gemeinsam müssten Sport und Staat die Dopingproblematik in den Griff bekommen, ansonsten sei die Akzeptanz des Spitzensports in der Gesellschaft stark beeinträchtigt und die Finanzierung in Frage gestellt. Die Autonomie des Sports erfordere allerdings auch, dass die Sportorganisation hier Verantwortung übernehme. Der Minister wertete es als richtiges Signal, dass der Niedersächsische Landessportbund unter Berücksichtigung der Entschließung des Niedersächsischen Landtages hier bereits Maßnahmen ergriffen habe. „Der Sport ist viel zu wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen sowie für das Lernen von Fairness, Teamgeist und auch Leistungsbereitschaft, als dass wir Teile des Spitzensports dopenden Profisportlern überlassen dürfen“, sagte der Minister. Die Landesregierung werde auch weiterhin dafür eintreten, dass ein ausreichendes flächendeckendes Sportangebot sichergestellt sei. Hierzu gehörten auch ein verlässlicher finanzieller Rahmen bei der Finanzierung des Sports. Einen erheblichen Anteil daran hat weiterhin die Finanzhilfe aus den Konzessionsabgaben des Glücksspiels. Der Minister sprach sich deutlich für den Erhalt des Staatsmonopols aus. Er diene vor allem der Bekämpfung der Spiel- und Wettsucht sowie dem Schutz der Bevölkerung vor problematischem Spielverhalten. Grundlage des Sports sei aber auch ein flächendeckendes Netz von gut und zeitgemäß ausgestatteten Sportstätten. Schünemann unterstrich in diesem Zusammenhang, wie wichtig das von den Regierungsfraktionen CDU und FDP initiierte Sportstättensanierungsprogramm sei. Mit diesem Programm werden über einen Zeitraum von fünf Jahren jährlich fünf Millionen Euro über die biherige Sportförderung hinaus für Sanierung und Bau von Sportstätten zur Verfügung gestellt. „Sportvereine haben in unserer Gesellschaft eine ganz wichtige Funktion. Gerade bei jungen Menschen wirken Sport und das Engagement im Sportverein präventiv gegen Gewalt“, hob Schünemann zum Schluss aus der Sicht eines Innministers hervor. |